Projekte

Handlungsziel 1.1: Energie und Ressourcen besser und innovativ zu nutzen

Projektbündel 1.1: Wärme- und Rohstoffwende

Beschreibung: Aufgrund der zentralen Bedeutung des Wärmesektors für das Gelingen der Energiewende in der Region sollen Projekte gefördert werden, die eine sinnvolle Nutzung von Ab- bzw. Nahwärme sowie Nutzung von Rest- und Abfallstoffen, alternativen Rohstoffen und konfliktfreier Biomasse voranbringen und v.a. die Ressourceneffizienz fördern. Der Wissentransfer zwischen Forschung und Wirtschaft spielt dabei ebenso wie die bessere Aufklärung, Einbindung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei Erneuerbare Energie-Projekten eine besondere Rolle.

Projektbeispiel: Mobile Brikettpresse für regionale Biomasse mit dem Ziel einen CO2 neutralen Brennstoff aus bislang ungenutzten Roh- und Abfallstoffen zu erzeugen. Ohne Abladen zu müssen, können an dem jeweiligen Ort des Anfalls von Rest- und Abfallstoffen aus der Wirtschaft sowie von den Bürgern und Kommunen zu Briketts für den Kaminofen, für Biomasseheizungen oder Holzvergaser für den Eigengebrauch hergestellt werden.

 

Handkungsziel 1.2: Neue Formen der Mobilität fördern sowie Ausbau und bessere Vernetzung bestehender Strukturen

Projektbündel: 1.2: Mobilitätswende

Beschreibung: Ein weiterer, zentraler Aspekt der Energiewende, im dem bislang nur ein geringer Fortschritt zu verzeichnen ist, ist die Mobilität, die gerade im ländlichen Raum innovative und flexible Lösungen verlangt. Daher sind Projekte zur Stärkung umweltfreundlicher, multimodaler Mobilitätsformen gefragt, die zu einem neuen Image der Region passen und einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz darstellen. Dort, wo die ÖPNV-Versorgung an ihre Grenzen stößt, sollten bedarfsgerechte Angebote wie z.B. Bürgerbusse, Anrufsammeltaxi, Dorfauto, Car-Sharing etc. geschaffen werden.

Projektbeispiel: E-Dorfauto mit Fahrer in Inden-Frenz. Dieser Ort ist in seiner verkehrlichen Anbindung benachteiligt. Das Projekt verfolgt das Ziel durch eine gesteigerte Mobilität die Mitbewohner besser am öffentlichen Leben zu beteiligen. Daher soll ein Elektromobil als Dorfauto angeschafft werden sowie eine Elektrotankstelle installiert werden. Die Dorfgemeinschaft organisiert den Betrieb des E-Dorfautos, stellt den Fahrer und kümmert sich um die nötige Ausbildung und Schulung des Fahrers.